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von Britta Sabbag

7.7. BRITTA SABBAG – Blackwood

KUNST!RASEN-Verein Sommerprogramm

Sonntag, 07. Juli 2019, 19 Uhr, KUNST!ZELT – Eintritt frei

Britta Sabbag liest aus „Blackwood – Briefe an mich“, ihrem neuen Roman, der gerade erschienen ist.

Stell dir vor, du bekommst einen Brief von deinem zukünftigen Ich. Würdest du ihn lesen?

Für die 15-jährige Gesine ist das keine Frage. Natürlich würde sie. Denn nach dem Tod ihrer Mutter muss sie alleine zu einer Verwandten nach Irland ziehen. In dem kleinen, verschlafenen Dörfchen Blackwood hat sie niemanden, mit dem sie so richtig über ihren Kummer sprechen kann. Auch nicht über Arian Mary, den unverschämt gut aussehenden Sohn der örtlichen Butterdynastie. Noch dazu machen sie die Dorfbewohner mit Geschichten über allerlei übernatürliches Zeug verrückt. Alles Quatsch, denkt sich Gesine. Bis sie in einem geheimnisvollen alten Schreibtisch einen Brief von ihrem zukünftigen Ich findet, der ihre Welt ganz schön durcheinanderbringt…

Als Britta Sabbag die Idee zu „Blackwood“ über die Nordsee entgegengeweht kam, wusste sie sofort, dass diese Geschichte etwas Besonderes ist. Sie folgte ihrer Idee über das Meer nach Irland, wo sie von der Magie des Landes und seiner Bewohner vollkommen verzaubert wurde. Die Bestsellerautorin hat bereits erfolgreich für Kinder und Erwachsene geschrieben und vereint diese Talente nun in einem großen und mitreißenden All-Age-Roman. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem kleinen Sohn in der Nähe von Bonn.

28.7. RAYA LIMBACH – Purzelwurz und der Hopti-Dopti-Tag (Kinderlesung)

KUNST!RASEN-Verein Sommerprogramm

Sonntag, 28. Juli 2019, 11 Uhr, KUNST!ZELT – Eintritt frei

Raya Limbach, die seit Jahren mit ihren Krimis in der Presse als „rheinische Miss Marple“ gehandelt wird, schreibt jetzt unter dem Pseudonym PELIBO auch Kinderbücher.

Ihre Hauptfigur „Purzelwurz“ (ein Waldkobold) führte bereits erfolgreich durch ihr Fachbuch für Psychomotorik „Die kleine Hexe im Buchstabenland“ (Bergmann Verlag).

In „Purzelwurz und der Hopti-Dopti-Tag“ geht es um einen Baumkobold, der einem kleinen Mädchen zeigt, dass seine als Handicap empfundene Größe in Wahrheit eine Stärke ist.

Hier knüpft Limbach an Astrid Lindgren an, mit der sie als damals 13-jährige Nachwuchsautorin korrespondierte und die sie animierte, weiterzumachen. „Das hat mich beflügelt, am Ball zu bleiben“, so die Autorin.

Viele Jahre arbeitete Raya Limbach freudvoll in diesem bewegten Bereich mit Kindern und Jugendlichen. Heute arbeitet sie eher mit dem „inneren Kind“ von Erwachsenen: Sie berät als Heilpraktikerin Klienten mit positiver Psychotherapie.

1.8. MICHAEL WENZEL – Früher waren hier Botschaften

KUNST!RASEN-Verein Sommerprogramm

Donnerstag, 01. August 2019, 19 Uhr, KUNST!ZELT – Eintritt frei

Salafisten-Demos, Jugendgewalt, Bandenkriminalität – Schlagzeilen, die in jüngster Vergangenheit einen ganzen Stadtbezirk ins Zwielicht brachten. „Niedergang eines Nobelviertels“ titelte eine Boulevardzeitung Anfang 2013. „Gewalt liegt in der Luft“ überschrieb die FAZ Mitte 2016 einen großen Artikel.
Bis zum Umzug von Regierung und Parlament 1999 nach Berlin war Bad Godesberg beliebter Arbeits- und Wohnort tausender Diplomaten und ihrer Mitarbeiter. Eine rheinische Idylle – vornehm, bürgerlich, aufgeräumt.
20 Jahre später präsentiert sich der Bonner Stadtbezirk immer noch als beliebter Wohn- und Arbeitsort – unter anderem für Vorstandsmitglieder großer Unternehmen, Berater, Anwälte, Privatiers. Doch aus der einstigen Insel der Glückseligkeit hat sich ein Stadtbezirk entwickelt, wo ein giftiger Cocktail sozialer Gegensätze, Gewaltbereitschaft und dem Gefühl vieler Bürger, von Bonn „irgendwie abgehängt“ worden zu sein, das Glück von einst verdrängt hat. Wie ist es dazu gekommen? Und was folgt daraus für die Zukunft?
In seinem Buch beschreibt der Bonner Journalist Michael Wenzel – Autor von „Kleine Geschichte(n) Bad Godesberger Botschaften“ – das „Phänomen Bad Godesberg“: 1949 bis 1999 als Diplomatenstadtteil der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn, von 1999 bis heute als Stadtbezirk, der um seinen guten Ruf ringt. Eine Spurensuche zwischen der Geschichte der Bonner Republik und der Realität von heute.

Zum Autor:
Wenzel ist Jahrgang 1962, er arbeitete viele Jahre für verschiedene Bonner Lokalzeitungen. Der gebürtige Bonner, Sohn einer Portugiesin und eines deutschen Vaters, wuchs im Godesberger Ortsteil Rüngsdorf auf – mitten unter Diplomaten und Botschaftsangestellten. Nach Politikstudium in Bonn und Berlin, Zivildienst und Auslandsaufenthalt in Lissabon, startete er seine (lokal)-journalistische Arbeit Mitte der 90er Jahre als freier Mitarbeiter der Bonner Rundschau. Insbesondere in den Jahren des Regierungsumzugs 1999/2000 berichtete er für den General-Anzeiger, für den er bis heute arbeitet, über den Verkauf zahlreicher Botschaften und Botschaftsresidenzen.

Von 2001 bis 2004 war er als Redakteur für die „Bonner Illustrierte“ tätig. 2005 veröffentlichte er den Band „Generation Godesberg“, 2010 folgte die erste Auflage von “Kleine Geschichte(n) Bad Godesberger Botschaften.”

Vor zwölf Jahren, 2007, führte er als Mitarbeiter von Bad Godesberg Stadtmarketing seine „Botschaftstouren“ ein.

2.8. CLAUS VASKE – „Best of Comedy“

KUNST!RASEN-Verein Sommerprogramm

Freitag, 02. August 2019, 19:30 Uhr, KUNST!ZELT – Eintritt frei

Der Gustaf in mir ist nicht totzukriegen.

Drei Romane hat Claus Vaske bisher veröffentlicht. Sie alle sind charmant, lustig und unterhaltsam. Bei seinen Lesungen ist das Publikum jedes Mal begeistert. Romantic Comedy at its best!
An diesem Abend präsentiert der Bonner Autor auf dem KUNST!RASEN ein „Best of“ seiner Romane: Die witzigsten Szenen aus „Nicht totzukriegen“, „Die Monroe in mir“ und „Gustaf – Alter Schwede“. Nebenher plaudert Claus Vaske ein wenig aus dem Nähkästchen des Autors und verrät, wie diese Comedy-Perlen zustande kamen. Manchmal liefert das Leben die besten Ideen – und manchmal nicht.
Freuen Sie sich auf einen höchst unterhaltsamen Abend. So geht Comedy!

Zum Autor:
Der Bonner Autor und Texter Claus Vaske hat mit seinen Gags und Ideen im Fernsehen schon viele tausend Mal für Lacher gesorgt (Die Harald-Schmidt-Show, Kalkofes Mattscheibe, TV Total), er schreibt Witziges und Unterhaltsames für TV, Galas, Internet. Bisher sind von ihm drei Romane erschienen: „Nicht totzukriegen“, „Die Monroe in mir“ und „Gustaf – Alter Schwede“.

4.8. BEATE FUHRMANN & AUTOREN

Sich selber lesen – kreativ schreiben

KUNST!RASEN-Verein Sommerprogramm

Sonntag, 04. August 2019, 19 Uhr, KUNST!ZELT – Eintritt frei

Kreatives Schreiben – das ist eine eigene Schreibform, die nur ein Ziel hat: schreiben lernen. Aber nicht im Sinne von Schreibtechniken und Theorie zu vermitteln, nein, es geht darum, die eigene Kreativität zu entdecken und seine Kraftquelle zu finden. Kreatives Schreiben als Spiel mit der Sprache, als Selbsterfahrung und Selbstausdruck mit Methoden, die die Kreativität fördern und den Spaß am Schreiben. Wir schreiben in der Gruppe, um die vielfältigen kreativitätsfördernden Gruppeneinflüsse zu nutzen.
Es geht zunächst nur um den Prozess, nicht um das Produkt. Wertfreiheit ist wichtig. Und: Schreibblockaden – kennen wir nicht!
Heute Abend präsentieren kreativ Schreibende (aus den Schreibgruppen von Beate Fuhrmann) einige ihrer Texte dem Publikum. So vielfältig wie die Impulse sind auch die Texte, die entstehen, ob Gedichte, Gedankenspaziergänge, Miniaturen, Kurzgeschichten, Fragmente – wir schreiben und freuen uns auf die Möglichkeit, Menschen mit unseren Worten zu berühren oder zu unterhalten – Und vielleicht mag ja auch der eine oder andere selber aktiv werden…

3.8. HANNA HAGEN – liest aus“ Das Monster in ihm und anderen Werken

KUNST!RASEN-Verein Sommerprogramm

Samstag, 03. August 2019, 19 Uhr, KUNST!ZELT – Eintritt frei

Wie gut kennst du deinen Vater wirklich?

Als Nora das Dorf ihrer Kindheit verließ, kehrte sie ihrer Familie den Rücken zu. Erst als ihr Vater stirbt, kommt sie zurück, um seine Angelegenheiten zu regeln. Doch sie kann sich nicht mehr an ihre Kindheit erinnern, alles erscheint ihr fremd. Und dann findet sie im Keller ihres Vaters Zeitungsartikel und Notizen über ungeklärte Morde.
Warum sehen die getöteten Frauen Nora so ähnlich? Hat ihr Vater die Morde begangen? Sie begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit über ihren Vater. Doch die Morde sind nicht die einzigen Gräueltaten im Dorf ihrer Kindheit…

Über die Autorin:
Hanna Hagen, 1994 geboren, schreibt schon seit ihrer Kindheit Geschichten. 2017 erfüllte sie sich den Traum ihres ersten veröffentlichten Buches. Seitdem schreibt und veröffentlicht sie vor allem Thriller und Krimis. Die Fälle von Ted Bundy und Josef Fritzl gruseln und inspirieren sie zugleich. Wenn sie keine Bücher über Psychopathen schreibt, backt und strickt sie gerne.